Volkswagen stellt sich in China auf einen dauerhaften Einbruch seines Geschäfts ein. Die Verbraucher sorgten sich um ihre Arbeitsplätze und hätten wenig Vertrauen in die Zukunft.
Für das laufende Jahr erwarten Marktforscher weniger als 19 Millionen. Bis 2030 rechnen Marktforscher mit 19 bis 21 Millionen Fahrzeugen. Der Wolfsburger Autokonzern könnte in seinem größten Einzelmarkt daher bis 2030 noch weniger Autos verkaufen als ohnehin erwartet.
Konkrete Verkaufsziele für 2030 nannte Brandstätter nicht. Er betonte jedoch, VW wolle seinen Marktanteil von elf Prozent langfristig halten. Damals war er für 2030 von 3,5 bis 4 Millionen Fahrzeugen ausgegangen, zuletzt eher von rund 3,2 Millionen. Die früheren Zahlen hätten Exporte noch nicht berücksichtigt, sagte Brandstätter nun. Damit lasse sich aber ein Teil des Rückgangs in China ausgleichen.
Das Ziel bleibe, größter internationaler Autobauer in dem Land zu sein. So sollen perspektivisch mehr Märkte in Südostasien, im südlichen Afrika und in Südamerika bedient werden.
Diese Entwicklung gehe auch an Volkswagen nicht spurlos vorbei. Zu den Renditezielen äußerte sich Brandstätter ebenfalls nicht konkret. China sei keine Wachstumsmaschine mehr, sagte er. Darauf stelle sich der Konzern ein.
In Spitzenzeiten hatte VW in China jährlich mehr als vier Millionen Autos verkauft.
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