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Schlachtpreis fällt erneut – Landwirte verlangen Handeln von Politik und Schlachtbetrieben

Der Schlachtpreis für Schweinefleisch ist nach Angaben des Landvolks Hannover erneut gefallen. Schweinehalter fordern Politik und Schlachtunternehmen zum Handeln auf und halten Protestaktionen für denkbar.

Schlachtpreis fällt erneut – Landwirte verlangen Handeln von Politik und SchlachtbetriebenSymbolbild
Foto: Peggy_Marco · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Schlachtpreis für Schweinefleisch sinkt erneut, Schweinehalter brauchen laut eigenen Angaben mindestens 2,20 Euro je Kilogramm für Kostendeckung
  • ISN und WLV schließen Protestaktionen nicht aus, falls Politik und Marktakteure nicht handeln
  • Torsten Staack (ISN) sieht ruinösen Preiswettbewerb auf Kosten der Erzeuger, die höchste Standards zu Weltmarktpreisen liefern

Der Schlachtpreis für Schweinefleisch ist nach Angaben des Landvolks Hannover erneut gesunken, und zwar um 8 Cent auf 1,32 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht. Wie n-tv berichtet, sehen die Schweinehalter darin eine Entwicklung, die sich nicht länger hinnehmen lässt.

Um kostendeckend arbeiten zu können, benötigen die Schweinehalter nach eigenen Angaben mindestens 2,20 Euro je Kilogramm. Für ihn steht fest, dass es in dieser Form nicht weitergehen kann.

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Auch die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) verweisen auf die angespannte Lage der Betriebe. Beide Organisationen schließen Protestaktionen nicht aus, sollten Politik und die übrigen Akteure des Marktes nicht handeln.

ISN-Geschäftsführer Torsten Staack spricht von einem ruinösen Preiswettbewerb, der auf dem Rücken der Erzeuger ausgetragen werde. Aus seiner Sicht verlangen Politik und Abnehmer von den Landwirten in Deutschland höchste Standards, bezahlen dafür am Ende aber lediglich Weltmarktpreise.

Ehlers richtete seine Forderungen an mehrere Adressaten. Die Politik solle angekündigte Maßnahmen umsetzen, darunter die Weiterentwicklung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Die großen Schlachtunternehmen seien ebenso in der Pflicht wie die Gastronomie.

Staack verglich die Lage mit dem Handel anderer Waren.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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