Israels Präsident Yitzhak Herzog hat am Mittwoch, einen Tag nach der Parlamentswahl vom Dienstag, seine Konsultationen zur Regierungsbildung begonnen. Er spricht mit den Parteien, die ins Parlament eingezogen sind, wie ORF News berichtet. Laut der israelischen Zeitung Haaretz soll das Treffen live übertragen werden.
Traditionell benennt der Präsident nicht automatisch den Chef der größten Partei.
Keines der beiden Lager kommt auf die für eine Mehrheit notwendigen 61 Mandate.
Die Frist kann um 14 Tage verlängert werden.
Auch wenn dieser Anlauf erfolglos bleibt, gibt es noch eine Möglichkeit. Gelingt auch das nicht, löst sich das Parlament automatisch auf.
Damit haben sie ihr Ergebnis der Wahl von 2022 nahezu verdoppelt.
Eisenkot hat eine mögliche Regierungsbeteiligung erneut an vier Bedingungen geknüpft. Zu den Kernforderungen gehört ein Bekenntnis zu Israel als jüdischem, demokratischem und liberalem Staat, in dem alle Staatsbürger rechtlich gleichgestellt sind. Außerdem soll die Hamas als Terrororganisation eingestuft werden.
InstaNews hatte bereits am 28. Oktober berichtet, dass nach den Exit Polls keine Seite eine klare Mehrheit erreichte. Die arabisch geführten Parteien mit 18 Sitzen könnten zu Königsmachern werden, Netanyahu und Eisenkot schlössen eine Zusammenarbeit mit ihnen jedoch aus.
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