Der Betriebsrat des Mainzer Biontech-Konzerns hat sich in einem Schreiben an den Vorstand gewandt und kritisiert, wie das Unternehmen mit seiner Belegschaft während des laufenden Umbaus umgeht. Wie n-tv berichtete, ist in dem Brief unter anderem von Meldungen zu Sexismus, Rassismus, Diskriminierung und Drohungen die Rede. Die Arbeitnehmervertreter sprechen von toxischen Arbeitsplatzsituationen.
Nach Darstellung des Betriebsrats sind Mitarbeitende durch Umstrukturierungen und die angekündigte Schließung von Standorten verunsichert und fühlen sich dadurch belastet. Beschäftigte hätten den Arbeitnehmervertretern von Zukunfts- und Arbeitsplatzängsten berichtet und das Gefühl geäußert, mit ihren Sorgen allein gelassen zu werden. In einzelnen Bereichen nähmen sie einen Stillstand bei Entscheidungen wahr.
Das Unternehmen suche vorrangig den Austausch mit der Arbeitnehmervertretung. Vergeltungsmaßnahmen gegen Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber sowie Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und Drohungen würden nicht toleriert. Wesentliche Entwicklungen würden über geeignete Kanäle mitgeteilt. Ein Stillstand im operativen Geschäft liege jedoch nicht vor, betonte das Unternehmen.
Biontech ist vor allem durch seinen Covid-19-Impfstoff während der Corona-Pandemie bekannt geworden.
Sie werden danach in einem neuen Unternehmen namens Arife tätig. Als Nachfolger für Şahin steht Guido Oelkers fest, der spätestens zum 1. Februar 2027 Vorstandsvorsitzender wird. Oelkers kommt vom schwedischen Biopharma-Unternehmen Swedish Orphan Biovitrum, kurz Sobi.
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