Vor einem Gelände der ukrainischen Nationalgarde im Ort Petropawliwska Borschtschahiwka am Stadtrand von Kiew ist es zu massiven Protesten gekommen. Wie n-tv berichtet, hatten sich Gerüchte verbreitet, rekrutierte Soldaten würden auf dem Gelände der Einheit gefoltert. Das 1. Korps der Nationalgarde teilte mit, Menschen seien daraufhin dorthin gekommen und hätten die Herausgabe der Soldaten verlangt. Diese Forderung sei abgelehnt worden.
Das 1. Die Zustände seien jedoch furchtbar.
Sternenko zeigte sich überzeugt, dass prorussische Kräfte den Aufstand organisiert hätten.
Kyiv-Independent-Reporter Francis Farrell schrieb, die Lage sei jedes Mal eskaliert, wenn zwischen Protestierenden, Nationalgardisten und Polizisten ein Dialog versucht worden sei. Das habe sehr inszeniert gewirkt. Eier seien geworfen worden, dann Leuchtraketen und Wasserflaschen. Die konkreten Personen und Drahtzieher würden auf jeden Fall ermittelt und bestraft. Die Frau, die sich als Med-Prestige-Inhaberin ausgegeben hatte, wurde festgenommen.
Dort würden Rekrutierer Menschen misshandeln und gegen Lösegeld festhalten.
Sie geschieht teilweise unter Zwang und mitunter gegen den Willen der Betroffenen. Bei solchen Maßnahmen hatte es bereits Auseinandersetzungen zwischen Anwohnern und Behörden gegeben, auch Misshandlungen von Soldaten wurden schon berichtet. Sternenko schrieb, die derzeitigen Ansätze zur Mobilmachung seien nicht immer angemessen oder fair und müssten geändert werden. Wer Menschenrechte verletze, müsse zur Rechenschaft gezogen werden. Der Staat habe bei dieser Aufgabe völlig versagt. Außenminister Andrij Sybiha erklärte in einer Mitteilung, das Ziel des Feindes sei es, die bestehenden Probleme aufzubauschen. Diese Probleme müssten jedoch von der Ukraine selbst gelöst werden.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Kommentare (0)