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König Charles nennt Sklavenhandel ein monströses Unrecht

Beim Commonwealth-Gipfel in Antigua und Barbuda bezeichnet König Charles III. den transatlantischen Sklavenhandel als monströses Unrecht. Premierminister Andy Burnham hält eine förmliche Entschuldigung für möglich, schließt aber finanzielle Reparationen aus.

König Charles nennt Sklavenhandel ein monströses UnrechtSymbolbild
Foto: lapping · Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • König Charles III. nennt beim Commonwealth-Gipfel in Antigua und Barbuda den transatlantischen Sklavenhandel ein monströses Unrecht
  • Premierminister Andy Burnham ist offen für eine förmliche Entschuldigung, schließt finanzielle Reparationen jedoch aus
  • Großbritannien stellt 40 Millionen Pfund für Karibik-Infrastruktur bereit, hat sich aber noch nicht förmlich entschuldigt

König Charles III. hat den transatlantischen Sklavenhandel bei der Eröffnung des Commonwealth-Gipfels in Antigua und Barbuda als monströses Unrecht bezeichnet, wie Arab News berichtet. Die Sklaverei werfe nach wie vor einen Schatten auf die Inseln und andere Mitglieder der Gruppe aus 56 Staaten, die größtenteils frühere britische Kolonien sind, sagte das britische Staatsoberhaupt vor den Regierungschefs.

Das dunkle Kapitel der Geschichte erfülle ihn mit Entsetzen und tiefer persönlicher Trauer, so der König, der als zeremonielles Oberhaupt des Commonwealth gilt. Die Geschichte lehre aber auch, dass das Böse nicht das letzte Wort haben müsse. Charakter und Mut könnten auch das ungeheuerlichste Unrecht überwinden, wie es bei der Beendigung des internationalen Handels mit Versklavten geschehen sei, an dem die Royal Navy eine führende Rolle gespielt habe.

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Parallel führt Premierminister Andy Burnham am Rande des Gipfels Gespräche mit den Staatschefs des Commonwealth über eine förmliche Entschuldigung für die Rolle Großbritanniens im Sklavenhandel. Burnham, seit Juli im Amt, hatte am Wochenende erklärt, er sei offen dafür, sich zu entschuldigen. Finanzielle Reparationen, wie sie einige karibische Staaten fordern, schließt er jedoch aus. Über vier Jahrhunderte seien etwa zehn bis 15 Millionen Menschen aus Afrika nach Amerika verschleppt worden.

In einem Gastbeitrag für den Guardian schrieb Burnham, er wolle schwierige Gespräche führen, um die Zukunft des Commonwealth zu sichern. Das Zuhören bei Forderungen nach einer förmlichen Entschuldigung im Namen des britischen Staates werde dabei ein wichtiger Teil des Prozesses sein, und er sei dafür offen. Reparationen seien jedoch nicht die richtige Antwort. Britische Bürger heute dürften nicht für historisches Unrecht haftbar gemacht werden, so schwer es auch gewesen sei.

Stattdessen verfolgt London einen Plan zur Entschuldung der ärmsten Staaten des Commonwealth, den der frühere Labour-Premierminister Gordon Brown leitet. Er könnte die Zinsen für Rückzahlungen verändern. Gegenüber Reportern erklärte Burnham, Großbritannien unterstütze Reparationen nicht. Es treffe aber nicht zu, dass man Commonwealth-Staaten bei Entwicklung und Schuldenproblemen nicht helfe. Downing Street teilte mit, Großbritannien biete einen strukturierten Dialog für Gemeinschaften an, die vom transatlantischen Sklavenhandel betroffen sind, einschließlich der nächsten Schritte. Zudem stelle Großbritannien 40 Millionen Pfund (54 Millionen Dollar) über drei Jahre für Infrastrukturprojekte in der Karibik bereit, darunter erneuerbare Energien. Bei einem Treffen mit der Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, hatte Burnham das Thema ebenfalls angesprochen.

Das Thema überschattet auch den neun Tage dauernden Besuch des 77 Jahre alten Königs in drei karibischen Staaten. Bei seiner Ankunft auf den Bahamas hatten kleine Gruppen von Demonstranten Plakate hochgehalten, auf denen stand, Großbritannien solle zahlen, was es schulde. Charles ist zugleich Staatsoberhaupt in 14 Commonwealth-Staaten, darunter mehrere in der Karibik. Ein Palastsprecher erklärte, es wäre nicht angemessen, dass der König eine Änderung der Regierungspolitik ankündigt. Die britische Königsfamilie hat nach Angaben der Quelle vom Handel profitiert.

Großbritannien hat sich bislang nicht förmlich für die Sklaverei entschuldigt und keine Reparationen gezahlt. Die BBC berichtete, das Land werde sich voraussichtlich während seiner G20-Präsidentschaft im nächsten Jahr entschuldigen. Das britische Parlament hatte bereits 1833 ein Gesetz verabschiedet, das die Sklaverei im größten Teil des Britischen Empires abschaffte. Die Rolle des Landes belastet die Beziehungen zu seinen früheren Kolonien seit Langem. Beim vorherigen Commonwealth-Treffen 2024 in Samoa unterzeichneten 56 Staaten ein Kommuniqué, das Gespräche über Wiedergutmachung unterstützt. Der damalige Premierminister Keir Starmer hatte zuvor versucht, das Thema Sklaverei zu umgehen. Die oppositionellen Konservativen unter Kemi Badenoch lehnen eine Entschuldigung ab. Sie argumentieren, sie würde die Forderungen nach finanzieller Entschädigung stärken.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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