Wie die Hindustan Times berichtete, fanden die Beamten bei ihm drei Schusswaffen und Munition in seinem Fahrzeug. Die Festnahme erfolgte am Donnerstagabend (5. November).
Die Beamten waren auf den Mann aufmerksam geworden, als er sich in der Constitution Avenue in einem geparkten Auto verdächtig verhielt. Nach Angaben des Heimatschutzministeriums (DHS) gab er an, Stimmen gehört zu haben, die ihm rieten, nach Washington zu reisen und Trump zu töten. Das Auto war als gestohlen gemeldet. Der Mann räumte außerdem ein, dass sich Waffen im Wagen befanden, woraufhin die Beamten das Fahrzeug durchsuchten.
Gefunden wurden laut DHS ein Sturmgewehr vom Typ AR-15, eine Mac 10 und eine Glock 43X, dazu mehrere Dutzend Patronen. Verletzt wurde niemand. Der Secret Service nahm den Mann noch am Tatort fest.
Dem Mann werden laut DHS mehrere Vergehen zur Last gelegt. Genannt werden das Tragen eines Gewehrs außerhalb eines Hauses oder Geschäfts, der unerlaubte Transport von Schusswaffen, der Besitz nicht registrierter Schusswaffen und Munition, das Tragen einer Pistole ohne Lizenz sowie der Besitz bestimmter gefährlicher Waffen. Hinzu kommen die unerlaubte Nutzung eines Kraftfahrzeugs, Diebstahl und Hehlerei.
Nach der Festnahme stellte die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE bei den US Marshals eine Haftanfrage gegen ihn. Dort wird er laut DHS derzeit festgehalten. Das Ministerium teilte mit, der Mann sei im März 2024 über Texas in die USA eingereist. Damals sei er von der US-Grenzschutzbehörde Border Patrol festgenommen, anschließend aber unter der Regierung Biden ins Land entlassen worden.
Heimatschutzminister Markwayne Mullin dankte den Beamten des Secret Service nach Angaben des DHS dafür, dass sie eine mögliche Bedrohung nahe dem Weißen Haus verhindert hätten, bevor der Mann jemandem schaden konnte. Mullin bezeichnete den Festgenommenen als illegalen Einwanderer aus Venezuela, der in den USA nichts zu suchen gehabt habe.
Secret-Service-Direktor Sean Curran erklärte, die Beamten hätten ihre Ausbildung und Erfahrung genutzt, um eine angespannte Lage zu entschärfen. Diese habe eine unmittelbare Gefahr für die Schutzpersonen der Behörde und andere Amerikaner dargestellt. Die Behörde werde weiterhin Personen identifizieren und untersuchen, die Drohungen gegen die von ihr geschützten Menschen aussprechen.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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