Der SVP-Nationalrat Thomas Aeschi hat sich als Letzter der acht SVP-Kandidaten offiziell um die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrats Guy Parmelin beworben. Wie 20 Minuten unter Berufung auf die «SonntagsZeitung» meldet, ist der 47-Jährige damit im Rennen.
Gegenüber dem «SonntagsBlick» sagte Aeschi, er sei überzeugt, sich das nötige Rüstzeug für dieses Regierungsamt erarbeitet zu haben. Im Justizdepartement bestehe viel Handlungsbedarf.
Diese seien weiterhin sehr gross, erläuterte er im «SonntagsBlick».
Gegenüber «Schweiz heute» begründete der Zuger Nationalrat, warum er für das Amt geeignet sei. In seinen neun Jahren als Fraktionspräsident habe er bewiesen, dass er führen könne. Die Leute wüssten, woran sie bei ihm seien. Er könne unangenehme und schwierige Situationen aushalten, was nötig sei, weil politische Prozesse oft zäh seien.
Am Samstag war Aeschi bereits von der parteiinternen Findungskommission befragt worden. Von seiner Partei erhalte er viel Unterstützung, schreibt die «SonntagsZeitung» weiter. Aeschi erfülle dieses Profil aus seiner Sicht am besten.
SVP-Nationalrat Benjamin Fischer bezeichnete Aeschi als absolut fähig, den Bundesratsjob zu übernehmen. Auch Fischers Ratskollege Martin Haab äusserte sich. Selbst Links-Grüne müssten zugeben, dass Aeschi zwar provokativ auftreten könne, aber durchaus fähig sei, das Amt auszuüben.
Kommentare (0)