Diese hätten sich eine überparteiliche Kandidatin gewünscht. Die Wahl gilt als sicher.
Schlage die Union Aigner vor, werde die SPD das begrüßen und unterstützen. InstaNews hatte bereits am 5. November über wachsenden Zuspruch aus mehreren Parteien berichtet.
Offiziell ist Aigner noch nicht nominiert. Die offizielle Nominierung soll zu Wochenbeginn am Vormittag in Berlin erfolgen.
In den vergangenen Monaten hatte sie sich zu allen Fragen rund um das Thema diplomatisch zurückgehalten.
Aigner postete Fotos aus dem bayerischen Landtag, dessen Präsidentin sie vor ziemlich genau acht Jahren gewählt worden war. Die Zeilen lassen sich als Bilanz lesen, nach Einschätzung der Zeitung aber auch als Anspruch auf weitere Aufgaben. Ihr Schlusssatz, dass es auch in Zukunft viel zu tun gebe und sie sich freue, ihren Beitrag dazu zu leisten, weist in dieselbe Richtung.
Söder äußerte sich am Samstag bei einem CSU-Kongress zu der Personalie.
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hatte sich bereits vergangene Woche positiv geäußert. Zugleich warf Haßelmann der Union und Merz vor, die Findungssuche sei unprofessionell und des Amtes unwürdig. Sie fragte, wie man einen Prozess derart verstolpern könne.
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek kritisierte grundsätzlicher.
Aigner ist derzeit Präsidentin des bayerischen Landtags. Auf Bundesebene sammelte sie von 2008 bis 2013 als Bundeslandwirtschaftsministerin im Kabinett von Angela Merkel Erfahrung.
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