Was passiert ist
Der Tropensturm Dujuan zieht an der Küste Japans entlang und soll sich bis Dienstagmorgen erneut zu einem Taifun verstärken. Nach den vorliegenden Angaben wird erwartet, dass das Sturmsystem über die Izu-Inseln hinwegzieht. Für die Inselgruppe gelten Evakuierungswarnungen.
Ein direkter Landfall auf dem japanischen Festland ist bislang ausgeblieben. Dennoch könnte Dujuan insbesondere auf den Izu-Inseln erhebliche Auswirkungen haben. Neben starken Niederschlägen werden Überschwemmungen und Erdrutsche erwartet. An den Küsten und auf den Inseln besteht zudem die Gefahr hoher Wellen.
Was wir wissen
Dujuan hatte am Freitag vorübergehend Taifunstärke erreicht. Am Sonntagmorgen schwächte sich das System nach den vorliegenden Informationen wieder zu einem Tropensturm ab. Im weiteren Verlauf wird jedoch eine erneute Verstärkung erwartet.
Für Dienstagmorgen werden anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Meilen pro Stunde genannt. Das entspricht rund 129 Kilometern pro Stunde. Die Böen könnten demnach nahezu 100 Meilen pro Stunde erreichen.
Die Zugbahn des Sturms führt über die Izu-Inseln. Dort wurden Evakuierungswarnungen ausgesprochen. Nach den Angaben gelten Warnungen vor Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen in einem größeren Gebiet. Hohe Wellen stellen insbesondere für exponierte Küstenbereiche und Inseln eine zusätzliche Gefahr dar.
Dujuan hat das japanische Festland bislang nicht direkt getroffen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Sturm auch ohne direkten Landfall Folgen für die betroffenen Inseln haben kann.
Die Meldung erwähnt außerdem eine ungewöhnlich ruhige Hurrikansaison im Atlantik. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Entwicklung von Dujuan wird in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Was noch unklar ist
Aus den vorliegenden Angaben geht nicht hervor, wann genau Dujuan die Izu-Inseln erreichen soll. Ebenfalls fehlen konkrete Informationen dazu, welche Inseln besonders stark betroffen sein könnten und wie viele Menschen von den Evakuierungswarnungen erfasst sind.
Nicht genannt werden außerdem Einzelheiten zu möglichen Schäden, zu Evakuierungsmaßnahmen vor Ort oder zur weiteren Entwicklung nach Dienstagmorgen. Ob Dujuan tatsächlich erneut Taifunstärke erreicht, wird in der Meldung als erwartete Entwicklung beschrieben und ist damit zum Zeitpunkt der vorliegenden Informationen noch nicht bestätigt.
Quelle
The Guardian World, Quellen-Handle: @guardian