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Wegen PHP-Lücke: Zahlreiche Schweizer Websites vorsorglich vom Netz genommen

Wegen einer neu entdeckten PHP-Sicherheitslücke haben die Universität Genf, der Kanton Basel-Stadt und der Hoster Cyon Websites vorsorglich vom Netz genommen.

Wegen PHP-Lücke: Zahlreiche Schweizer Websites vorsorglich vom Netz genommenSymbolbild
Foto: Sergei Starostin · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen einer PHP-Sicherheitslücke sind in der Schweiz viele Websites vorsorglich offline, etwa die der Universität Genf
  • Der Hoster Cyon nahm alle seine Kundenwebsites für einige Stunden vom Netz, um Datenabflüsse zu verhindern
  • Das Amt rät Betreibern, rasch zu prüfen, ob ihre Websites betroffen sind, und das Sicherheitsupdate zügig zu installieren

Wegen einer neu entdeckten Sicherheitslücke bei der Programmiersprache PHP sind in der Schweiz zahlreiche Websites vorsorglich vom Netz genommen worden, wie SRF News berichtet. Am Nachmittag war unter anderem die Website der Universität Genf nicht erreichbar. Die Universität bezeichnete die Massnahme auf Anfrage als vorsorglich, ihre Sicherheitsteams arbeiteten an der Wiederherstellung.

Auch der Kanton Basel-Stadt hat seinen Online-Auftritt vorübergehend abgeschaltet. Vizestaatsschreiber Marco Greiner sagte, es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme, mit der die Websites vor Angriffen geschützt werden sollen. Einen Datenabfluss habe der Kanton nicht festgestellt.

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Betroffen sind alle, die eine Website mit PHP betreiben. Nach Schätzung des Web-Statistikportals W3Techs laufen weltweit rund 70 Prozent der Websites mit PHP.

Viele Webseiten wurden vom Netz genommen, um die Lücke zu schliessen. Die Basler Firma Cyon ist ein Host und stellt die technische Infrastruktur für Internetseiten bereit. Das Unternehmen hostet über 100'000 Websites, darunter Seiten von Vereinen, KMU, privaten Blogs und Konzernen. Nach Angaben des Gründers und Geschäftsführers David Burkhardt hat Cyon alle Websites vorübergehend vom Netz genommen.

Burkhardt sagte, die Massnahme sei sehr drastisch gewesen, man habe jedoch abwägen müssen. Bei gehackten Websites stünden Jobs auf dem Spiel, Kundendaten könnten abfliessen, ganze Systeme könnten zerstört werden. Deshalb habe sich Cyon für die sicherere Variante entschieden und die Kundenwebsites für ein paar Stunden vom Netz genommen. Seit heute Morgen laufe wieder alles.

Nach aktuellem Kenntnisstand seien dem Amt in der Schweiz keine Angriffe bekannt, die sich diesen konkreten Schwachstellen zuordnen liessen. Es rät Betreibern, schnell zu prüfen, ob ihre eigenen Websites betroffen sind, und das Update zügig zu installieren, das die Sicherheitslücke schliesst.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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