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US-Staatsanwalt Jason Reding Quinones verlässt das Justizministerium

Der US-Staatsanwalt für den Süden Floridas, Jason Reding Quinones, hat nach Angaben von Justizminister Todd Blanche seinen Rücktritt eingereicht.

US-Staatsanwalt Jason Reding Quinones verlässt das JustizministeriumSymbolbild
Foto: Thuan Vo · Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Staatsanwalt Jason Reding Quinones aus Süd-Florida tritt zurück, einer von mehreren Spitzenjuristen, die das Justizministerium verlassen
  • Quinones leitete die Ermittlungen zu mutmaßlicher russischer Unterstützung für Trumps Wahlkampf 2016 und die Anklage gegen Raul Castro
  • Das Justizministerium prüft laut Gerichtsunterlagen eine Strafverfolgung von James Comey wegen mutmaßlicher Weitergabe von Verschlusssachen

Der US-Staatsanwalt für den Süden Floridas, Jason Reding Quinones, hat seinen Rücktritt eingereicht. Das berichtete Al Jazeera unter Berufung auf Justizminister Todd Blanche, der die Mitteilung am Freitag veröffentlichte. Quinones ist ein Verbündeter von Präsident Donald Trump. Er ist damit einer von mehreren Spitzenjuristen, die das US-Justizministerium nach dem Sieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen verlassen.

Quinones hatte eine Bundesermittlung zu mutmaßlicher russischer Unterstützung für Trumps Wahlkampf im Jahr 2016 geleitet und ausgeweitet. Ein Sonderermittler stellte später fest, dass es keine direkte Absprache zwischen der Kampagne Trumps und Russland gegeben habe. Trump hat die Untersuchung nach Angaben des Senders immer wieder als politische Hexenjagd bezeichnet.

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Kritiker werfen dem Justizministerium vor, auf Betreiben Trumps politisch motivierte Ermittlungen zu führen. Trump hat wiederholt Vergeltung gegen frühere Amtsträger gefordert. Drei ehemalige Funktionsträger, der frühere CIA-Direktor John Brennan, der frühere Director of National Intelligence James Clapper und der frühere FBI-Direktor James Comey, sollen im Rahmen dieser Ermittlung vorgeladen worden sein. Angeklagt wurde bislang niemand.

Aus Gerichtsunterlagen geht laut Al Jazeera hervor, dass das Ministerium außerdem prüft, Comey wegen mutmaßlicher Weitergabe von Verschlusssachen strafrechtlich zu verfolgen. Ein Richter hatte ein früheres Verfahren gegen Comey im November des vergangenen Jahres eingestellt. Comey sagte, die Bemühungen, ihn strafrechtlich zu verfolgen, wären fast komisch, wenn sie nicht ein so empörender Missbrauch des Justizministeriums wären.

Quinones hatte außerdem die Anklage gegen den 94-jährigen kubanischen Revolutionär Raul Castro geleitet. Sie fiel in eine breitere Druckkampagne der Regierung Trump gegen den kommunistisch regierten Inselstaat. Blanche dankte Quinones in seinem Beitrag für dessen Arbeit im Kampf gegen Gewaltkriminalität, Drogen- und Menschenhandel sowie grenzüberschreitende Kriminalität, einschließlich der Anklage gegen Raul Castro.

Der Rücktritt folgt nur einen Tag nach Harmeet Dhillon, der Leiterin der Abteilung für Bürgerrechte im Justizministerium. Dhillon, ebenfalls ein Verbündeter Trumps, war beschuldigt worden, die Abteilung ausgehöhlt zu haben, die Gesetze gegen Diskriminierung durchsetzt. Scharf kritisiert wurde sie, weil sie Berichten zufolge Mitarbeiter angewiesen haben soll, die Tötung zweier US-Bürger durch Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde in Minneapolis in diesem Jahr nicht zu untersuchen.

Am Freitag reichte außerdem John Eisenberg seinen Rücktritt ein, der als Assistant Attorney General die Abteilung für Nationale Sicherheit leitete. Blanche erklärte, Eisenberg habe mit Auszeichnung gedient und die Fähigkeit des Landes gestärkt, Bedrohungen von außen und im Inneren zu begegnen.

Die Abgänge fallen in eine Phase, in der sich Regierungsmitarbeiter auf eine Reihe neuer Untersuchungen durch den Kongress vorbereiten. Die Demokraten hatten am Dienstag die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat gewonnen. Damit erhalten sie Untersuchungs- und Kontrollbefugnisse, einschließlich des Rechts, Vorladungen zu erlassen. Mehrere Verfahren dürften sich nach Erwartung auf die mutmaßliche Politisierung des Justizministeriums konzentrieren. InstaNews hatte am 4. November berichtet, dass die Republikaner bei den Zwischenwahlen die Kontrolle über den Kongress verloren haben.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichtenquellen und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt. So arbeiten wir

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