Der US-Techkonzern Nvidia hat eine unabhängige Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach Konzernchef Jensen Huang eine Beziehung zu einer mutmaßlichen chinesischen Spionin unterhalten haben soll. Wie die BBC berichtete, teilte das Unternehmen mit, der Verwaltungsrat habe keinen Grund zu der Annahme, dass Geschäftsgeheimnisse oder die nationale Sicherheit gefährdet seien. Huang sei zudem entschlossen, das Unternehmen weiterhin zu führen.
Huang selbst räumte ein, seiner Frau untreu gewesen zu sein. Sein Verhalten habe sie und die gemeinsamen Kinder verletzt, dafür entschuldige er sich. Für das, was er getan habe, gebe es keine Rechtfertigung, er bedauere es zutiefst. Er übernehme die volle Verantwortung und habe seinen Pflichten gegenüber den Beschäftigten, dem Verwaltungsrat und den Aktionären nicht genügt.
Der Fall betrifft ein Unternehmen, das zu den größten der Welt zählt und als zentral für die Hardware neuer KI-Technologien gilt.
Huang erklärte, er unterstütze die Untersuchung und werde uneingeschränkt kooperieren. Er liebe sein Land und sein Unternehmen, sei dem Schutz von Nvidia und der nationalen Sicherheit Amerikas verpflichtet und sei stolz und dankbar, Amerikaner zu sein.
Die Untersuchung werde alle verfügbaren Informationen prüfen.
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