Der US-Chipkonzern Nvidia hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Berichte aufgekommen waren, wonach Firmenchef Jensen Huang zum Ziel ausländischer Spionageaktivitäten geworden sein soll, wie der Tages-Anzeiger berichtete. Die Untersuchung soll von Mitgliedern des Verwaltungsrates und externen Ermittlern geführt werden, teilte das Unternehmen mit.
In den vergangenen Tagen hatten Medien berichtet, Huang habe ein Verhältnis mit einer Frau gehabt. Nach Vermutungen von US-Sicherheitskreisen soll diese Frau vom chinesischen Geheimdienst angeworben worden sein. Laut Medienberichten vermuten US-Behörden dies ebenfalls.
Huang bestätigte in einer E-Mail an die Nvidia-Beschäftigten, eine Affäre gehabt zu haben. Er entschuldigte sich bei seiner Familie und allen Mitarbeitenden und räumte ein, seiner Frau untreu gewesen zu sein.
Vor diesem Eingeständnis hatte die Financial Times über die Liebesbeziehung berichtet. Nvidia hatte in einer ersten Reaktion auf die Berichte noch erklärt, es habe sich um gewöhnliche Kontakte zu einer Vertreterin eines Kundenunternehmens gehandelt.
Nvidia ist ein Schlüsselunternehmen für den KI-Boom. Huang hat in den vergangenen Jahren zudem ein enges Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump aufgebaut.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
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