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UN-Mission erhebt schwere Vorwürfe gegen USA und Iran

Eine UN-Fact-Finding-Mission wirft den USA mögliche Kriegsverbrechen im Iran vor. Iranische Behörden sollen bei der Niederschlagung jüngster Proteste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

UN-Mission erhebt schwere Vorwürfe gegen USA und IranSymbolbild
Foto: Photo by Werner Pfennig on Pexels

Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen erhebt schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten und den Iran. Nach Angaben der UN-Fact-Finding-Mission gibt es Anhaltspunkte dafür, dass die USA im Iran mögliche Kriegsverbrechen begangen haben könnten. Zugleich kommt die Mission zu dem Schluss, dass iranische Behörden bei der Niederschlagung jüngster Proteste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hätten.

Die Vorwürfe beziehen sich damit auf zwei unterschiedliche Komplexe. Einerseits geht es um das Vorgehen der Vereinigten Staaten im Iran. Die Mission bewertet dieses nach den vorliegenden Informationen als möglicherweise mit Kriegsverbrechen verbunden. Andererseits untersucht sie das Vorgehen iranischer Behörden gegen Demonstrierende. Hier spricht sie von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Die Anschuldigungen der UN-Mission richten sich somit sowohl gegen das Vorgehen eines ausländischen Akteurs als auch gegen staatliche Maßnahmen im Iran. Eine nähere Darstellung der einzelnen Vorfälle, der mutmaßlich Verantwortlichen oder der von der Mission zugrunde gelegten Beweise liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Auch zu möglichen rechtlichen oder politischen Folgen der Einschätzung werden keine weiteren Angaben gemacht. Die Formulierung, die USA hätten mögliche Kriegsverbrechen begangen, stellt einen Vorwurf beziehungsweise einen Prüfbefund der Mission dar und keine abschließende gerichtliche Feststellung. Gleiches gilt für die Bewertung des Vorgehens iranischer Behörden als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die Erklärung fällt in eine angespannte Lage, in der sowohl das Verhalten der Vereinigten Staaten als auch der Umgang iranischer Stellen mit Protesten internationaler Beobachtung unterliegt. Die UN-Fact-Finding-Mission hat nach den vorliegenden Angaben beide Entwicklungen in ihre Bewertung einbezogen. Damit umfasst die Untersuchung sowohl mutmaßliche Vorgänge im Zusammenhang mit dem Vorgehen der USA als auch die Reaktion iranischer Behörden auf Demonstrationen.

Weitere Einzelheiten zu Umfang und Zeitpunkt der untersuchten Ereignisse sind in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Fest steht demnach, dass die Mission gegen beide Seiten erhebliche Vorwürfe formuliert hat: gegen die USA wegen möglicher Kriegsverbrechen im Iran und gegen iranische Behörden wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit der Niederschlagung jüngster Proteste.

Quellen dieses Artikels

Dieser Artikel wurde vor der Veröffentlichung mit den Originalberichten abgeglichen.

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