Nach der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt verlangt CSU-Chef Markus Söder klare Konsequenzen von möglichen Abweichlern. Zugleich warnt er vor Neuwahlen und einer stärkeren AfD im Bund.
Alle fünf BSW-Abgeordneten in Sachsen-Anhalt nahmen an der Eröffnung eines Compact-TV-Studios mit AfD-Vertretern teil. Parteichef Fabio De Masi distanzierte sich anschließend von dem gemeinsamen Abend.
CDU-Vize Karin Prien verlangt Konsequenzen für CDU-Abgeordnete in Sachsen-Anhalt, die möglicherweise AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten gewählt haben. Auch Sven Schulze soll Stellung nehmen.
Tobias Rausch ist in Sachsen-Anhalt mit 48 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt worden. AfD und BSW verfügen zusammen nur über 44 Mandate. Die Wahl löste parteiübergreifend scharfe Kritik aus.
Nach der Wahl zweier AfD-Vertreter ins Präsidium des Landtags von Sachsen-Anhalt verlangt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther Konsequenzen. Die SPD erhöht den Druck auf Kanzler Friedrich Merz.
Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ist die Bildung einer Landesregierung noch offen. AfD-Politiker Ulrich Siegmund zeigt sich dennoch zuversichtlich und nennt einen Zeitrahmen von wenigen Wochen.
Die AfD hat in Sachsen-Anhalt rund 44 Prozent erreicht. Der historische Stimmenanteil bringt die Partei bei der Bildung einer Landesregierung zugleich in eine schwierige Lage.
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