Spaniens Mieterschutzpläne stehen vor dem Aus
Die spanische Regierung unter Pedro Sánchez findet voraussichtlich keine Mehrheit für zentrale Maßnahmen gegen die Wohnungskrise. Ein Scheitern könnte auch die Debatte über Neuwahlen verschärfen.
Die Europäische Union, ihre Mitgliedstaaten und Nachbarn – von Lissabon bis Kiew.
Die spanische Regierung unter Pedro Sánchez findet voraussichtlich keine Mehrheit für zentrale Maßnahmen gegen die Wohnungskrise. Ein Scheitern könnte auch die Debatte über Neuwahlen verschärfen.
Nach dem Tod der zwangsgeräumten 87-jährigen Maricarmen gingen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße. In Madrid errichteten Demonstrierende eine Gedenkstätte und marschierten zu ihrer früheren Wohnung.
Nach neun Jahren im Exil kann der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont grundsätzlich nach Spanien zurückkehren. Das Oberste Gericht in Madrid hob den Haftbefehl gegen ihn auf.
In Barcelona haben Zehntausende gegen hohe Mieten und fehlenden Wohnraum demonstriert. Spaniens Gewerkschaften kündigten wegen der Wohnungskrise einen Generalstreik an.
Das spanische Oberste Gericht befasst sich mit einem Einspruch gegen die Aussetzung des Wahlrechts für Menschen, die über das Gesetz zur Demokratischen Erinnerung eingebürgert wurden.
Ein Entwurf der spanischen Regierung sieht nach der Grenzkrise in Ceuta schnellere Asylverfahren und Abschiebungen vor. In dem kleinen Gebiet halten sich mehr als 10.000 Migranten auf.
Der chinesische Technologiespezialist Gotion beteiligt sich mit 1,1 Milliarden Euro an einer Batteriezellfabrik von Volkswagen in Sagunto. Zudem plant VW weitere Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette.
Spanien reagiert laut vorliegenden Berichten mit vorbeugenden Maßnahmen und einer geplanten zusätzlichen Befestigung der Grenze in Ceuta. Die spanische Regierung distanziert sich laut FAZ zugleich von Marokko und will Migranten mit Würde zurückführen.
Begoña Gómez, die Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten, soll sich wegen des Verdachts auf Einflussnahme und Veruntreuung vor Gericht verantworten. Ihr wird vorgeworfen, staatliche Ressourcen und Regierungspersonal für ihre Karriere genutzt zu haben.
Bei der Verlegung von Migranten von Stränden in ein neues Lager sollen Polizisten in Ceuta Schlagstöcke eingesetzt und Schüsse in die Luft abgegeben haben.
Die Unterbringung von Migranten im Hafen von Ceuta ist beendet. Rund 1.700 Menschen wurden in neue Einrichtungen gebracht, während Tausende ohne Platz blieben und zu den Stränden zurückkehrten.
In der spanischen Exklave Ceuta hat die Polizei am Freitag Hunderte Migranten von den Stränden in einen neu eingerichteten Zeltbereich gebracht. Mehrere Tausend Menschen befinden sich weiterhin vor Ort.