Vor dem Winter benötigen nach Angaben der IOM fast alle Menschen in Gaza Zelte oder Unterstützung. Erwarteter Starkregen könnte beschädigte Gebäude und Entwässerungssysteme zusätzlich belasten.
In den Konfliktgebieten des Jemen können mehr als 137.000 Schülerinnen und Schüler derzeit nicht zur Schule gehen. Besonders für vertriebene Kinder wächst damit die Hoffnung auf eine Rückkehr in den Unterricht.
Während Israel über seine politische Zukunft abstimmt, bleibt der Wiederaufbau im Gazastreifen nach Angaben von SBS World vollständig blockiert. Einige Bewohner stehen demnach vor ihrem dritten Winter in Zelten.
Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor wachsenden Lücken in der medizinischen Versorgung des Jemen. Fast 1.000 Menschen wurden bei der jüngsten Eskalation getötet, knapp 198.000 weitere vertrieben.
Nach der Überstellung mutmaßlicher IS-Angehöriger aus Nordostsyrien in den Irak warnt Human Rights Watch vor schweren Haftbedingungen, möglichen Foltervorwürfen und fehlendem Zugang zu wirksamer rechtlicher Vertretung.
Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 leben viele Palästinenser im Gazastreifen in Zelten und unter schwierigen humanitären Bedingungen. Berichte nennen weitreichende Gebäudeschäden und anhaltende Angriffe.
Die anhaltende Hunger- und Versorgungskrise im Gazastreifen erschwert palästinensischen Müttern das Stillen ihrer Babys. Viele suchen deshalb Unterstützung.
Viele EU-Staaten setzen auf die Rückkehr syrischer Flüchtlinge. Doch hohe Preise, Korruption und politische Machtkämpfe erschweren eine Heimkehr und dämpfen die Erwartungen.
In der von den Huthi kontrollierten jemenitischen Hafenstadt Mocha sind Menschen zurückgeblieben. Sie schildern laut einem Bericht eine sich verschlechternde humanitäre Lage.
Die Weltgesundheitsorganisation fordert angesichts des bevorstehenden Winters deutlich mehr Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Verzögerungen bei Medikamenten und Prothesen gefährdeten Menschen, die dringend medizinische Unterstützung benötigen.
Aktualisierte Google-Maps-Aufnahmen dokumentieren weitere Schäden an Wohnhäusern, Geschäften, Gotteshäusern und Infrastruktur im Gazastreifen. Sie verdeutlichen zugleich die anhaltende humanitäre Krise.
UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell warnt vor dem hohen humanitären Bedarf syrischer Kinder. Die UN-Organisation arbeitet mit der syrischen Regierung und lokalen Partnern an der Wiederherstellung wichtiger Unterstützungsangebote.
Die anhaltenden Konflikte und Vertreibungen verschärfen laut UNICEF die humanitäre Krise im Libanon. Rund 770.000 Kinder und Jugendliche leiden demnach unter psychischer Belastung.
UN-Teams versuchen, Familien im Gazastreifen vor der kommenden Regenzeit zu schützen. Eingeschränkter Zugang zu geeigneten Flächen und fehlende wichtige Hilfsgüter erschweren die Maßnahmen.
Im Libanon können vier von fünf Haushalten nach Angaben von UNICEF grundlegende Bedürfnisse nicht bezahlen. Besonders Kinder leiden: Sie verzichten auf Essen, gehen nicht zur Schule oder werden zur Arbeit gedrängt.
Im Iran steigen die Preise für Medikamente stark. Zugleich sind einige Behandlungen schwer erhältlich. Als Belastungen für die Pharmaindustrie werden die US-Blockade und verschärfte Sanktionen genannt.
Im Libanon protestieren Häftlinge gegen die Aussetzung eines Amnestiegesetzes. Nach Angaben von Al Jazeera hat sich der Gesundheitszustand Dutzender Gefangener inzwischen verschlechtert.
Schulen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad haben Eltern kurzfristig über eine einwöchige Umstellung auf Fernunterricht informiert. Einen offiziellen Grund nannten sie zunächst nicht.
Hisbollah plant nach eigenen Angaben ein Wohnungsbauprojekt für mehr als 340.000 Vertriebene im Libanon. Viele von ihnen haben ihre Heimatorte wegen Zerstörungen oder israelischer Besetzung verlassen.
Arab News und Al Jazeera English berichten übereinstimmend, dass Jemens Gesundheitssystem durch den Krieg stark belastet ist und in Teilen des Landes zusammenbrechen könnte. Arab News verweist zudem auf eine Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor Krankheitsausbrüchen und einer Verschärfung d...
In Tulkarem und anderen Städten des Westjordanlands verschärft die Vertreibung nach Angaben von Al Jazeera die wirtschaftliche Not. Betroffene geraten demnach zunehmend in Schulden und Armut.
Knapp zwei Monate nach dem Einrücken der libanesischen Armee treffen in Zawtar al-Gharbiyeh erste Fertighäuser für Familien ein, deren Wohnungen und Häuser nicht mehr bewohnbar sind.
Die neuerliche Eskalation der Kämpfe im Jemen zwingt Tausende Familien zur Flucht. Viele von ihnen mussten ihre Heimat bereits zum zweiten oder dritten Mal verlassen.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind im Jemen wegen zunehmender Unsicherheit fast 130.000 Menschen aus ihrer Heimat geflohen. Viele von ihnen mussten bereits mehrfach fliehen.
Mit dem Beginn des Schuljahres verschärft sich für viele Familien im Iran die wirtschaftliche Lage. Stark gestiegene Schulgebühren, teures Schulmaterial, eine schwache Währung und Kriegsängste belasten den Zugang zu Bildung.
Syrien verstärkt nach Angaben des Bildungsministeriums seine Bemühungen, schätzungsweise zwei Millionen Kinder und Jugendliche ohne Schulbesuch wieder in das Bildungssystem einzugliedern.
Mehrere Medien berichten unter Berufung auf UN-Organisationen und eigene Reportagen über wirtschaftlichen Zusammenbruch, zunehmende Gewalt gegen Frauen, Ernährungsprobleme und erhebliche Schäden an Schulen im Gazastreifen.
Mehr als 280.000 Kinder in Gaza besuchen nach Angaben von UNRWA wieder Schulen – teils in Zelten oder stark beschädigten Gebäuden. In Nuseirat findet der Unterricht teilweise ohne Tische statt.
Das Komitee zum Schutz von Journalisten verlangt die Freilassung von Naqaa Hamed. Die palästinensisch-amerikanische Journalistin wurde nach Angaben der Organisation an einem israelischen Militärkontrollpunkt nahe Bethlehem festgenommen.
Nach Angaben der UN-Migrationsorganisation sind im Jemen 112.000 Menschen durch die anhaltenden Kämpfe vertrieben worden. Fast 3.000 weitere flohen nach Dschibuti über den Golf von Aden.
Seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten im Juli haben im Jemen schätzungsweise 125.000 Menschen ihre Heimat verlassen. Unter den Vertriebenen sind mehr als 57.000 Kinder.
In der Ortschaft Burqa sollen israelische Siedler nach Angaben palästinensischer Bewohner Olivenhaine in Brand gesetzt haben. Die Anwohner berichten zudem, die israelische Armee habe sie am Zugang zum Feuer gehindert.
UNICEF ruft zu 97,5 Millionen US-Dollar für Winterhilfe auf. Damit sollen in den kommenden Monaten 540.000 Kinder und ihre Familien im Gazastreifen und im Westjordanland geschützt werden.
Kämpfe an der jemenitischen Küste haben nach Angaben von Africanews seit Beginn des Septembers mindestens 100.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Viele suchten im benachbarten Dschibuti Schutz.
Nach UN-Angaben sind seit Beginn des Septembers im Jemen mehr als 100.000 Menschen vertrieben worden. Besonders viele flohen in die Provinzen Taiz und Lahj. Zugangsbeschränkungen erschweren die Hilfe an der Westküste.
Ein ehemaliges Mitglied der syrischen Regierungstruppen erhielt 20 Jahre Haft. Zwei Unterstützer des früheren Präsidenten Baschar al-Assad wurden zum Tod beziehungsweise zu lebenslanger Haft verurteilt.
In Syrien sind die ersten Urteile zu den Massakern an Alawiten in der Küstenregion aus dem Jahr 2025 verkündet worden. Ein Angeklagter erhielt die Todesstrafe, zwei weitere Haftstrafen.
Nach Angaben von Al Jazeera sind bei einem Luftangriff in Gaza-Stadt ein Sanitäter und ein 15-jähriger Schüler getötet worden. Der Junge sei auf dem Rückweg von der Schule gewesen.
Eine Boeing 737 der iranischen Sepehran Airlines ist während des Fluges heftig erschüttert worden. Teile der Kabine wurden schwer beschädigt. Das Flugzeug landete anschließend in Maschhad not.
Die 1.200 Kilometer lange East-West-Ölpipeline in Saudi-Arabien ist vorübergehend geschlossen. Nach Angaben von Al Jazeera könnte der Ausfall bis zu fünf Prozent des weltweiten Ölangebots beeinträchtigen.
Die iranische Justiz soll Vermögenswerte von 240 Dissidenten, Journalisten und Aktivisten beschlagnahmt haben. Im Zusammenhang mit Protesten wurden demnach mehr als 6.000 Menschen festgenommen.
Bei einem Ammoniakgas-Austritt im Industriegebiet der jordanischen Hafenstadt Aqaba sind elf Menschen verletzt worden. Das Gebiet wurde vorsorglich evakuiert.
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