Eine kleine Studie mit zehn blinden Menschen zeigt, dass eine optogenetische Gentherapie bei fortgeschrittener Retinitis pigmentosa teilweisees Sehvermögen zurückgeben kann. Normales Sehen stellte die Behandlung nicht wieder her.
Die WHO meldet seit 1990 eine Vervierfachung der Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Neue Leitlinien setzen auf Ernährung, Bewegung und Verhaltensänderungen statt auf Medikamente oder Operationen bei jüngeren Kindern.
Der Rückgang des Eises in den Schweizer Alpen legt zunehmend archäologische Zeugnisse aus vergangenen Zeiten frei. Forschende suchen deshalb an bislang von Gletschern bedeckten Bergpässen nach weiteren Funden.
Schweizer Forschende beobachten, dass selbst oberhalb von 2000 Metern Bäume infolge von Trockenheit absterben. Besonders dominante Bäume sind betroffen – damit könnte auch der natürliche Schutz vor Lawinen schwächer werden.
Schneearmer Winter und große Sommerhitze haben den Alpengletschern stark zugesetzt. In der Schweiz gingen nach Angaben des Messnetzes Glamos rund 5,5 Prozent des Eisvolumens verloren.
Am Rhonegletscher im Wallis beobachten Schweizer Wissenschaftler einen außergewöhnlich starken Eisverlust. Hitzeperioden und ein trockener Winter haben zum zweitstärksten Gletscherschwund in der Schweiz seit Beginn der Aufzeichnungen beigetragen.
Die Schweizer Gletscher haben erneut in beispiellosem Tempo Eis verloren. Mehr als fünf Prozent ihrer Eismasse verschwanden allein in diesem Jahr – mit möglichen Folgen für Wasserversorgung, Ökosysteme und Gemeinden in Europa.
Wegen extremer Trockenheit ist der Rhein bei der Insel Werd im Thurgau stark zurückgegangen. Der Pegel bei Stein am Rhein erreichte den niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen.
Der Untersee am Bodensee ist so stark abgesunken wie noch nie seit Beginn der Messungen. Kiesbänke und Schlickflächen liegen frei, eine baldige Entspannung ist derzeit nicht absehbar.
An Deutschlands höchstem Berg hat sich ein ungewöhnlich großer Felsbrocken gelöst. Steigende Temperaturen und schwindender Permafrost begünstigen brüchiges Gestein in den Alpen.
Roches experimentelles Medikament Enicepatide senkte in einer klinischen Studie mittlerer Phase bei übergewichtigen oder fettleibigen Menschen mit Typ-2-Diabetes den Blutzucker und das Körpergewicht.
In Wetzikon im Kanton Zürich ist eine Person mittleren Alters an Legionellose gestorben. In der Gemeinde werden derzeit ungewöhnlich viele Fälle registriert. Die Ursache der Häufung ist weiterhin unklar.
Eine Genfer Studie deutet darauf hin, dass die Aktivität des Immunsystems vor einer mRNA-Impfung die Stärke vorübergehender Beschwerden beeinflussen kann. Ein Zusammenhang mit der Wirksamkeit besteht laut den Forschenden nicht.
In Wetzikon im Kanton Zürich häufen sich Infektionen mit Legionellen. Die Gesundheitsdirektion meldet den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Entwicklung.
Forschende der ETH Zürich wollen NASA-Satellitendaten künftig mithilfe künstlicher Intelligenz schneller auswerten. So sollen frühe Hinweise auf Erdrutsche und Gletscherabbrüche erkannt werden.
Schweizer Wissenschaftler entwickeln Modelle, die frühe Anzeichen von Naturkatastrophen erkennen sollen. Künstliche Intelligenz könnte dadurch Frühwarnsysteme verbessern und die Vorbereitung auf Extremwetterereignisse unterstützen.
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