Kantone planen 2027 elf Defizite trotz einzelner Überschüsse
Von 23 vorgelegten Kantonsbudgets weisen elf ein Minus aus. Steigende Gesundheitskosten und neue Belastungen könnten die Finanzlage ab 2028 weiter verschärfen.
Aus Bern, den Kantonen und der Schweizer Wirtschaft.
Von 23 vorgelegten Kantonsbudgets weisen elf ein Minus aus. Steigende Gesundheitskosten und neue Belastungen könnten die Finanzlage ab 2028 weiter verschärfen.
Der Schweizer Vermögensverwalter Partners Group sucht nach Lösungen für Fonds, aus denen Kunden derzeit Kapital abziehen wollen. Details zu den geplanten Maßnahmen sind bislang nicht bekannt.
Die Schweizerischen Bundesbahnen wollen weitere 13 bediente Schalter schließen. Zu den betroffenen Standorten und dem Zeitplan liegen bislang keine genaueren Angaben vor.
Beim Schweizer Textilkonzern Rieter haben Peter Spuhler und Martin Haefner rund 250 Millionen Franken investiert. Nach dem Kurssturz ist dieser Betrag laut Bericht bereits wieder verloren. Zugleich musste der Konzernchef gehen.
Der Rohstoffkonzern Glencore rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinn aus dem Rohstoffhandel von mehr als fünf Milliarden Dollar. Damit könnte ein besonders starkes Ergebnis erreicht werden.
Im September war in der Schweiz jedes dritte neu zugelassene Auto ein Elektrofahrzeug. Der Branchenverband Auto-Schweiz sieht einen Zusammenhang mit den hohen Treibstoffpreisen.
Novartis übernimmt die Lizenz für eine mRNA-basierte Therapie gegen Autoimmunerkrankungen vom chinesischen Biotech-Unternehmen Abogen Biosciences. Das Abkommen könnte bis zu 7,8 Milliarden US-Dollar wert sein.
Die Gespräche über ein endgültiges Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA dauern an. US-Präsident Donald Trump kritisiert erneut die Schweiz und verweist auf mögliche jährliche Verluste in Milliardenhöhe.
Eine Deloitte-Umfrage zeigt: Schon eine monatliche Prämienerhöhung um 20 Franken bringt fast jede zweite befragte Person dazu, über einen Wechsel der Krankenkasse nachzudenken.
Die Debatte über die Wirtschaftlichkeit eines neuen Kernkraftwerks in der Schweiz verschärft sich. Nach ETH-Wissenschaftlern kritisiert nun auch ein früherer Leiter der Atomaufsicht die Berechnungen der Akademien der Wissenschaften.
In der Schweiz hat sich die Belastung durch Krankenkassenprämien binnen 30 Jahren mehr als verdreifacht. Besonders stark trifft die Entwicklung Haushalte mit niedrigen Einkommen.
Das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer ist nach dem Rückgang im März auf 95 Punkte auf 109,1 Punkte gestiegen. Industrie, Dienstleistungen und Bau trugen maßgeblich zur Verbesserung bei.
Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli verkauft weniger als erwartet. Die Konzernführung korrigiert ihre Umsatzprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr nach unten, die Aktie gibt deutlich nach.
Die Meldungen befassen sich mit zwei Vorgängen der Schweizer Bankenaufsicht: Laut Zeit Online plant die Schweiz eine stärkere Regulierung der UBS, während die Finma laut Tages-Anzeiger bei Julius Bär schwere aufsichtsrechtliche Verstöße festgestellt und ein Verfahren im Zusammenhang mit der Signa...
Die jüngste Kapitalreform der Schweizer Gesetzgeber könnte den Gewinn je Aktie der UBS nach Einschätzung von RBC um neun Prozent verringern.
Die UBS-Aktie ist auf den höchsten Stand seit 18 Jahren gestiegen. Der Streit mit dem Bundesrat über die künftige Eigenkapitalausstattung und Spekulationen über einen möglichen Rückzug aus der Schweiz verunsichern die Anleger bislang offenbar nicht.
Für die Schweizer Lohnrunde 2027 fordern Gewerkschaften einen deutlichen Anstieg. Arbeitgeber planen nach vorliegenden Angaben jedoch weniger als die Hälfte dieser Erhöhung ein und wollen stärker nach Leistung differenzieren.
Die europäischen Gasspeicher sind laut einem Bericht wegen des Kriegs im Nahen Osten auf einen niedrigeren Stand gefallen als im Krisenherbst 2022. Erste Energieversorger empfehlen, Heizölvorräte aufzustocken.
Der aktuelle Real Estate Bubble Index sieht in Zürich und Tokio das größte Immobilienblasenrisiko. In vielen Metropolen entfernen sich die Preise für Eigenheime zunehmend von der Einkommensentwicklung.
Der Schweizer Telekommunikationsanbieter Sunrise erwägt den Abbau von rund 450 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen will sich neu aufstellen und dabei auch den Einsatz künstlicher Intelligenz prüfen.
Roche investiert umfangreich in den USA und plant zugleich einen Ersatzneubau am Hauptsitz in Basel. Das Management sieht die Schweiz insbesondere bei der Besteuerung im internationalen Wettbewerb im Nachteil.
Die USA akzeptieren laut NZZ nicht länger, dass Medikamente in der Schweiz deutlich günstiger angeboten werden. Für die Pharmaindustrie könnte sich daraus Spielraum für höhere Einnahmen ergeben.
Eine Studie des Schweizer Städteverbands beziffert die wirtschaftlichen Folgen der sommerlichen Hitze auf rund zwei Milliarden Franken. Grund sei vor allem die geringere Produktivität der Beschäftigten.
Der Rohstoffkonzern Glencore hat einen Mitarbeiter suspendiert, der Geschäfte mit dem umstrittenen Händler Radiant betreute. Die mutmaßliche Betrugsaffäre betrifft auch weitere Schweizer Finanz- und Handelshäuser.
Die Schweiz diskutiert über zusätzliche Eigenkapitalanforderungen für die UBS. Im Ständerat wächst die Skepsis gegenüber den bisher erörterten Kompromissvorschlägen, während sich die Bank dialogbereit zeigt.
Die OECD sieht die Wohnungsknappheit in der Schweiz auch durch den schleppenden Wohnungsbau und die Regulierung der Bestandesmieten verschärft. Sie empfiehlt eine Reform des Mietrechts.
Die Schweizer Staatssekretärin für Wirtschaft, Helene Budliger, legt ihr Amt nieder. Sie war unter anderem an der Vermittlung im Zoll-Deal beteiligt und übernahm im Umfeld von Bundespräsident Guy Parmelin besonders heikle Aufgaben.
In der Schweizer FDP sorgt der geplante stärkere Schutz der UBS für erheblichen Streit. Nationalrat Andrea Caroni unterstützt Finanzministerin Karin Keller-Sutter und will einen Bruch in der Partei verhindern.
Das europäische Fintech Revolut will seine Präsenz in der Schweiz ausbauen. Dafür hat das Unternehmen eine Banklizenz beantragt und Investitionen von 150 Millionen in den Schweizer Standort angekündigt.
Der US-Pharmakonzern MSD hat 2025 in der Schweiz mehr als zwei Milliarden Dollar Steuern gezahlt. Das Management bekräftigt zugleich den langfristigen Verbleib des Unternehmens im Land.
Steigende Energiepreise belasten Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im internationalen Vergleich bisher weniger. Besonders stark betroffen ist jedoch der Dieselmarkt: Wegen größerer Knappheit wird Diesel deutlich teurer als Benzin.
Die Zürcher Kantonalbank weitet ihre Präsenz über den traditionellen Heimmarkt hinaus aus. Politisch wächst die Unruhe, während die Finma die Expansion der Staatsbank genauer prüft.
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